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FCS bleibt in der Erfolgsspur: SC Manrode – FC Siddessen 2:3 (1:2)

Oli traf zum frühen 1:0 für den FC und bereitete zudem das 2:0 von Daniel vor

Der FC Siddessen bleibt in der Erfolgsspur. Die Bobbert-Elf gewann mit 3:2 beim SC Manrode und kletterte mit dem fünften Saisonsieg auf den dritten Tabellenrang. Punktgleich mit dem SV Menne liegt man nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter FC Westheim/Oesdorf. Wer hätte das vor der Saison gedacht? Doch der Erfolg ist kein Zufall. Auch beim Aufsteiger aus Manrode zeigte sich das Team läuferisch und kämpferisch auf einem Top-Level und ließ sich auch nicht durch Rückschläge entmutigen.

Coach Reinhard Bobbert hatte für die Partie beim Aufsteiger eine defensive Taktik gewählt. Daniel Dohmann wurde in das Mittelfeld zurückgezogen und Erwin Derksen und Oli Dorau sollten als hängende Spitzen agieren. Über Konter wollte man beim SCM zum Torerfolg kommen. Doch die neue Ausrichtung ließ das Team in den Anfangsminuten etwas unorientiert auftreten. Alle Akteure waren noch nicht richtig im Spiel und Manrode drängte den FCS in die eigene Hälfte. Doch je länger die Partie dauerte umso besser kam der FC ins Spiel und ging dann auch gleich mit der ersten Chance in Führung. Nach einem Querpass von Erwin tankt sich Daniel durch den Strafraum, legt dann quer auf Oli und der verwandelte mit etwas Glück ins lange Eck (0:1, 15. Minute). Manrode zeigte sich vom Rückstand geschockt, der FCS drängte auf das zweite Tor. Ein Schuss von Markus Wintermeyer wurde im letzten Moment erst noch abgeblockt, doch kurz darauf gab es Ecke und Daniel nickte am zweiten Pfosten zum 2:0 für den FCS ein (23. Minute). Doch wer nun einen lockeren Sieg des FCS erwartete, der sah sich getäuscht. Denn bereits in der 29. Minute kam Manrode nach einem Freistoß per Kopf zum Anschlusstreffer und drückte in der Folgezeit erneut den FC tief in die eigene Hälfte. Mit zahlreichen Abspielfehlern machte sich der FC das Leben selbst schwer, rettete den knappen Vorsprung jedoch in die Pause.

Die zweiten 45 Minuten kontrollierte Siddessen dann weitesgehend das Geschehen, verpasste es aber den Sack vorzeitig zuzumachen. Markus Wintermeyer verpasste zweimal freistehend vor dem Tor ebenso das 3:1 wie Oliver Dorau, der nach einem Rückpass zwar traf, vom Schiedsrichter aber zurück gepfiffen wurde. Daniel wäre angeblich bereits zuvor mit dem Ball durchs Aus gelaufen. Und es kam wie es kommen musste. In der 74. Minute leistete sich der FC wieder einen unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Manrode schaltete schnell um und traf unhaltbar für Christian zum 2:2. Die Hausherren witterten nun Ihre Chance und drückten, doch hatte der FC Siddessen die passende Antwort parat. Daniel und Markus spielten einen schönen Doppelpass am Strafraum, Markus war frei durch und wurde unsanft von hinten von den Beinen geholt. Ein klarer Elfmeter, den Michael Ritzenhoff dann sicher zur erneuten Führung verwandelte (2:3, 77. Minute). Es folgte eine Druckphase des SC Manrode, in der die Siddesser Abwehr noch den ein oder anderen brenzligen Moment überstehen musste, ehe dann der Schlusspfiff erfolgte und der 5. Saisonsieg dem FC nicht mehr zu nehmen war. Auch wenn die Mannschaft mit etwas mehr Konzentration die Partie schon viel eher für sich hätte entscheiden können, ist dennoch hervorzuheben, wie sich alle Akteure auf dem Platz bis zur letzten Minute für den Sieg voll reingehangen haben.

Am kommenden Freitag (Anstoß 18:30 Uhr) kommt es nun zum Spitzenspiel in Siddessen. Der FC Westheim/Oesdorf ist zu Gast. Sollte dem FC ein Sieg gelingen, ist die Tabellenführung zumindest bis zum Sonntag in Siddesser Hand. Kaum zu glauben, aber träumen ist ja erlaubt.

Aufstellung: Christian Rochell, Markus Gerson, Holger Ernst, Reiner Conze (60. Gerhard Isaak), Michael Ritzenhoff, Sebastian Saggel, Daniel Dohmann, Markus Wintermeyer, Oliver Dorau (83. Florian Ernst), Alexander Thiel, Erwin Derksen (80. Sebastian Haiduk)

Tore: 0:1 Oliver Dorau (15. Vorlage Daniel Dohmann), 0:2 Daniel Dohmann (23. Vorlage Oliver Dorau), 1:2 (28.), 2:2 (74.), 2:3 Michael Ritzenhoff (77. Markus Wintermeyer)