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FCS punktet im Dienstagsspiel: FC Siddessen – FC Neuenheerse/Herbram 0:0

Im Dienstagabenspiel hat der FC Siddessen mit einem Unentschieden gegen Neuenheerse-Herbram das Maximum herausgeholt. Coach Reinhard Bobbert standen gerade mal die 11 Leute zur Verfügung, die auf dem Platz standen, Auswechslungen waren nicht möglich. Dabei merkte man einigen Akteuren schon an, dass sie das dritte Spiel in 5 Tagen absolvieren mussten.

Für Hobbymannschaften eine Belastung, die man nicht so ohne Weiteres wegstecken kann. Deshalb zeigte sich Reinhard mit dem Endergebnis und mit der kämpferischen Einstellung seines Teams auch durchaus zufrieden. Spielerisch etwas besser und feldüberlegen war Neuenheerse fast über die gesamte Spielzeit. Aber Siddessen stand in der Defensive gut und verteidigte durchaus geschickt. Über weite Strecken des Spiels gelang es, die Neuenheerser frühzeitig anzugreifen und vom eigenen Tor wegzuhalten, so dass Neuenheerse kaum zu klaren Torchancen kam. Siddessen verlegte sich auf das Konterspiel, konnte aber die wenigen sich bietenden guten Konterchancen nicht bis zum Ende ausspielen, so dass das Gästetor kaum in Gefahr geriet.

Reihte sich am letzten Sonntag im Heimspiel gegen Wrexen noch ein Höhepunkt an den anderen, verlief das Spiel gegen Neuenheerse ausgesprochen arm an Torraumszenen. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld, wobei der FCS deutlich bemüht war, die Defensive nicht zu vernachlässigen. Die besten Akteure der Heimmannschaft standen demzufolge auch wieder in der Abwehr. Mit einem wieder sicher haltenden Keeper Christopher Stahr, einem umsichtigen Libero Reiner Conze und den aufmerksamen und zweikampfstarken Holger Ernst, Erwin Derksen und Markus Gerson zeigte sich einmal mehr, warum Siddessen von den Mannschaften in der 2. Tabellenhälfte die wenigsten Gegentore bekommen hat. Allerdings muss man auch alle anderen Spieler loben, denn eine gute Defensivleistung beginnt bekanntlich in der Offensive. Mit Stefan Heer auf der rechten Seite hat der FC einen guten Griff getan. Stefan bringt viel Spielverständnis mit, verfügt über eine gute Technik und kann das Spiel in den entscheidenden Situationen beruhigen und dadurch zur Entlastung der Abwehr beitragen.

Unter den gegebenen Umständen war das Unentschieden also ein Punktgewinn, zumal sowohl Nörde als auch Rösebeck verloren haben. Wenn auch das nächste Heimspiel am Sonntag gegen Bonenburg zumindest nicht verloren wird, ist der FCS auf einem guten Weg zum Klassenerhalt.

Aufstellung: Christopher Stahr, Markus Gerson, Holger Ernst, Erwin Derksen, Reiner Conze, Sebastian Haiduk, Daniel Dohmann, Stephan Heer, Alexander Thiel, Christian Bröker, Daniel Nauendorf

Karten: Markus Gerson (gelb)