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Saison­rückblick 2003/04

von Theo Kleine-Wilde

Der Start in B-Liga-Saison 2003/2004 begann mit einer glatten 0:3 Niederlage in Rösebeck. Schon in diesem Spiel zeigte sich, was sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison ziehen sollte: Der FC verfügt über eine junge, spielstarke Mannschaft, die aber das Fehlen von wichtigen Leistungsträgern nicht kompensieren kann.

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Kreisliga B 2003/04: Alle Spielberichte

Hier findest du die Spielberichte aller Meisterschaftsspiele der Saison 2003/04 in chronologischer Reihenfolge.

Der FC erreichte am Ende den dritten Tabellenplatz.

Tabelle und Ergebnisse 2003/04 bei FUSSBALL.DE.

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VfR Borgentreich II – FC Siddessen 0:4 (0:0)

Wrexen vor Augen, Lütgeneder im Nacken und Borgentreich auf dem Platz. Für den FC Siddessen zählte an diesem letzten Spieltag nur ein Sieg, denn nur so konnte man wenigstens für einen Tag auf den dritten Tabellenrang klettern. Der FC Siddessen musste bei der ersatzgeschwächten Borgentreicher Reserve auf die Stammkräfte Daniel Dohmann und Klaus Pelka sowie auf Eugen Dick verzichten. Die Siddessener waren dennoch von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und hätten früh in Führung gehen können, wenn nicht sogar müssen. Markus Wintermeyer und Andre Ludwig vergaben jedoch die besten Möglichkeiten für den FC. Auf der anderen Seite verlebte Pierre Otte einen ruhigen Tag und so lautete der Pausenstand 0:0.

Im zweiten Durchgang erhöhte der FC weiter den Druck, konnte spielerisch allerdings kaum Akzente setzen. Erst in der 65. Minute staubte Sascha Rochell, nach einem Torwartfehler, zum verdienten 0:1 ab. Es war bereits sein 40ster Saisontreffer mit dem er den FC auf die Siegerstrasse brachte. Nur drei Zeigerumdrehungen später erhöhte er per Kopf auf 2:0 und in der 77. Minute schaffte er mit seinem dritten Tor sogar einen lupenreinen Hattrick. Die Gegenwehr der Borgentreicher war nun gebrochen und der FC drängte auf sein 100ste Saisontor, scheiterte aber ein ums andere Mal. In der 84. Minute legte Sascha Rochell aus aussichtsreicher Position auf seinen heutigen Sturmpartner Andre Ludwig ab, doch auch dieser spielte aus noch besserer Position noch einmal quer. Der aufgerückte Libero Johannes Bobbert hatte nach dieser Vorarbeit dann keine Mühe mehr, völlig freistehend vor dem Tor, das 100ste FC-Tor in dieser Saison zu erzielen. Am Ende blieb es trotz weiterer Torchancen für den FC beim völlig verdienten 0:4.

Fazit: Besonders in der 1. Halbzeit war die Partie nicht sonderlich ansehnlich, aber schlussendlich zählt dann doch nur der Erfolg. Verdient ist der Sieg allemal, zumal der eingewechselte Florian Greger in der 2. Halbzeit nur einen abgefälschten Ball parieren musste, während sich die Mannschaft vorne viele gute Chancen erarbeitete. Somit konnte die Mannschaft dem scheidenden Trainergespann zum Abschluss nicht nur einen Sieg, sondern auch noch die Torjägerkanone für Sascha Rochell, 100 Saisontore und den dritten Tabellenrang schenken.

Aufstellung: Pierre Otte (70. Florian Greger), Viktor Derksen, Thomas Dorosola (82. Dominik Wiemers), Johannes Bobbert, Gerhard Isaak, Erwin Derksen (70. Dennis Ludwig), Markus Wintermeyer, Reiner Conze, Sascha Kleine-Wilde, Sascha Rochell, Andre Ludwig

Tore: 1:0 Sascha Rochell (65.), 2:0 Sascha Rochell (68.), 3:0 Sascha Rochell (77.), 4:0 Johannes Bobbert (84., Vorlage Andre Ludwig)

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FC Siddessen – SV Scherfede II 18:0 (9:0)

Wie schon in der vergangenen Saison schaffte der FC auch diesmal beim letzten Heimspiel einen Rekordsieg. Mit 18:0 revanchierte sich die Truppe gegen neun Scherfeder für die peinliche 0:1 Hinspielpleite. Vorab sei gesagt, dass es dem Tabellenletzten sehr hoch anzurechnen ist, dass er mit neun Mann überhaupt angetreten ist, schließlich hat sich der FC Siddessen diese Saison schon einige Male in bester Torlaune präsentiert. Die Scherfeder stellten sich dennoch ihrem Schicksal und waren ein absolut fairer Verlierer.

Der FC hat sich in dieser Spielzeit schon öfter gegen vermeintlich schwache Gegner blamiert, aber was sollte gegen neun Scherfeder schon schief gehen? Die Siddessener tappten dennoch immer wieder in die Scherfeder Abseitsfalle und ließen sogar ein paar Scherfeder Torchancen zu. Es dauerte zwölf Minuten ehe der FC Siddessen durch einen verwandelten Handelfmeter von Sascha Rochell mit 1:0 in Führung ging. Nun schien der Bann gebrochen. Klaus Pelka erhöhte drei Minuten später, nach Vorlage von Sascha Rochell, auf 2:0. Dennis Ludwig traf in der 17. Minute mit einem wuchtigen Schuss nur die Latte, Daniel Dohmann staubte dann per Kopf zum 3:0 ab. In der 27. Minute war Sascha Rochell dann auch aus dem Spiel heraus erfolgreich. Eine Minute später schloss Sascha Kleine-Wilde einen Alleingang mit dem 5:0 ab. Markus Wintermeyer traf in der 36. Minute zum 6:0, Sascha Rochell steuerte noch zwei weitere Treffer bei (42. und 44) und Reiner Conze sorgte mit dem 9:0 für den Pausenstand.

Im zweiten Durchgang zeigte sich der FC Siddessen nicht weniger torhungrig und so machte Sascha Rochell gleich da weiter, wo er aufgehört hatte. Mit seinen Toren fünf und sechs an diesem Nachmittag, schraubte er das Ergebnis weiter in die Höhe. In der 63. Minute machte dann Daniel Dohmann das Dutzend voll. Für das nächste Tor zeigte sich wieder Sascha Rochell verantwortlich und auch den zweiten Elfmeter verwandelte er sicher zum 14:0. In der 75. Minute war Andre Ludwig zum 15:0 erfolgreich, anschließend war Sascha Rochell erneut mit einem Doppelpack zur Stelle. Den 18ten und letzten Treffer erzielte Libero Johannes Bobbert.

Fazit: Der FC Siddessen brannte mal wieder ein Feuerwerk ab. Besser kann ein letztes Heimspiel wohl nicht verlaufen. Es war ein Spiel der Superlative. Der FC verbucht damit nicht nur den höchsten Saisonsieg der Kreisliga B, sondern erreichte wahrscheinlich auch den höchsten Vereinssieg. Den Fans und Verantwortlichen ist jedenfalls kein besseres Spielergebnis bekannt. Zudem schoss sich Sascha Rochell mit nunmehr 39 Treffern weit nach vorne in der Torschützenliste. Mit seinen zehn Toren in der heutigen Partie stellte er einen weiteren Rekord auf. Beim anschließenden Saisonabschluss wurden dann Trainer Theo Kleine-Wilde und Co-Trainer Christoph Dohmann offiziell von der Mannschaft und dem Vorstand verabschiedet. Bei schönem Wetter wurde dann noch kräftig gefeiert.

Für die Scherfeder war dieser Tag wohl nicht ganz so erfreulich, aber für ihr überaus faires und sportliches Verhalten gebührt ihnen Dank. Die Siddessener Fans honorierten das faire Verhalten der Verlierer auch prompt mit einer Kiste Bier.

Aufstellung: Pierre Otte, Viktor Derksen (46. Erwin Derksen), Johannes Bobbert, Dennis Ludwig, Eugen Dick (60. Dominik Wiemers), Markus Wintermeyer, Daniel Dohmann, Reiner Conze, Sascha Kleine-Wilde (46. Andre Ludwig), Sascha Rochell, Klaus Pelka

Tore: 1:0 Sascha Rochell (12.), 2:0 Klaus Pelka (15., Vorlage Sascha Rochell), 3:0 Daniel Dohmann (17.), 4:0 Sascha Rochell (27., Vorlage Klaus Pelka), 5:0 Sascha Kleine-Wilde (28.), 6:0 Markus Wintermeyer (36., Vorlage Klaus Pelka), 7:0 Sascha Rochell (42., Vorlage Johannes Bobbert), 8:0 Sascha Rochell (44., Vorlage Andre Ludwig), 9:0 Reiner Conze (45.), 10:0 Sascha Rochell (46.), 11:0 Sascha Rochell (48., Vorlage Klaus Pelka), 12:0 Daniel Dohmann (63.), 13:0 Sascha Rochell (64.), 14:0 Sascha Rochell (69., Vorlage Andre Ludwig), 15:0 Andre Ludwig (75.), 16:0 Sascha Rochell (77., Vorlage Daniel Dohmann), 17:0 Sascha Rochell (79.), 18:0 Johannes Bobbert (87.)

Karten: (gelb)

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SV Lütgeneder – FC Siddessen 4:2 (3:1)

Der FC Siddessen erwartete, trotz vieler Siege in der Vergangenheit, ein schweres Spiel beim SV Lütgeneder. Bereits am vergangenen Donnerstag hatte es der FC mit einer kämpferisch starken Mannschaft zu tun und so war auch der heutige Gegner einzuschätzen. Zudem befand sich der Lütgenederer Platz nicht in optimalem Zustand. Trainer Theo Kleine-Wilde warnte vor Überheblichkeit und bereitete seine Jungs auf eine harte, kampfbetonte Partie vor.

Das Spiel war noch keine Minute alt, da schloss Sascha Rochell gleich den ersten Angriff erfolgreich ab. Der FC dominierte nun das Geschehen, wurde aber plötzlich ausgekontert und Stefan Reddemann konnte das Spiel mit zwei Kopfballtoren (12. Min. und 23. Min.) drehen. Natürlich kann man einen solch großgewachsenen, kopfballstarken Stürmer nicht immer am Kopfballspiel hindern, doch die Siddessener Abwehr sah bei diesen beiden Gegentoren alles andere als gut aus. In der Folge wurde das Spiel ausgeglichener und es gab noch einige hochkarätige Chancen auf beiden Seiten. Die Beste für den FC vergab Daniel Dohmann, als er den Ball aus etwa zehn Metern über das Gehäuse schoss. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erhöhte der FC noch einmal den Druck, ließ sich aber erneut ausgekontern. Ralf Schröder und Stefan Reddemann nutzten die fatalen Abwehrfehler in der FC Hintermannschaft gnadenlos aus und schraubten die Führung auf 4:1 hoch.

Die Kritik von Theo Kleine-Wilde fiel in der Halbzeitpause natürlich nicht gerade gut aus. Der FC-Coach forderte eine deutliche Steigerung seiner Mannschaft für die zweiten 45 Minuten. Nachdem bereits Thomas Dorosala verletzt ausgewechselt werden musste, war in der Halbzeit auch für den angeschlagenen Keeper Pierre Otte die Partie vorbei. Für ihn ging nun Kapitän Reiner Conze zwischen die Pfosten. Das große Aufbäumen des FC Siddessen blieb jedoch aus. Die Mannschaft machte zwar das Spiel, konnte sich aber kaum nennenswerte Großchancen erarbeiten. Der SV Lütgeneder hingegen zog sich weit zurück und war durch Konter immer wieder brandgefährlich. Neukeeper Reiner Conze musste einige Male sein ganzes Können aufbieten, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Die größte Chance für den FC resultierte aus einem Freistoß. Sascha Rochell traf jedoch nur das Lattenkreuz. In der Schlussminute konnte der Lütgenederer Schlussmann einen Schuss von Sascha Rochell nicht festhalten und so staubte der mitgelaufene Sascha Kleine-Wilde im Hereinrutschen ab.

Fazit: Der FC Siddessen kam beim SV Lütgeneder ganz schön unter die Räder und ließ sich auskontern. Im Nachholspiel am Donnerstag stand die FC-Abwehr noch stabil und ermöglichte erst so den Erfolg, doch dieses Spiel wurde ganz klar in der Abwehr verloren. Das teilweise dilettantische Abwehrverhalten war an diesem Tag der Hauptgrund für die Niederlage, doch auch die anderen Mannschaftsteile schienen völlig von der Rolle zu sein. Einziger Lichtblick im schwachen FC-Spiel war Daniel Dohmann. Er rackerte und schuftete von der ersten bis zur letzten Minute, gewann viele Zweikämpfe, holte viele Freistöße heraus und zeigte wohl seine beste Saisonleistung. Im Kampf um Platz 3 verliert der FC weiter an Boden und muss nun auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Aufstellung: Pierre Otte (46. Klaus Pelka), Viktor Derksen, Johannes Bobbert, Thomas Dorosala (24. Erwin Derksen), Gerhard Isaak, Reiner Conze, Markus Wintermeyer (58. Eugen Dick), Sascha Kleine-Wilde, Daniel Dohmann, Andre Ludwig, Sascha Rochell

Tore: 0:1 Sascha Rochell (1.), 1:1 (12.), 2:1 (23.), 3:1 (45.), 4:1 (45.), 2:4 Sascha Kleine-Wilde (90.)

Karten: Johannes Bobbert (gelb)

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FC Siddessen – SV Bonenburg 2:0 (0:0)

Im Nachholspiel gegen den SV Bonenburg tat sich der FC Siddessen zunächst ziemlich schwer. Die Bonenburger agierten aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus, machten die Räume eng und waren immer wieder durch Konter gefährlich. Zwar war der FC Siddessen von der ersten Minute an spielbestimmend, hatte aber seine liebe Mühe sich nennenswerte Torchancen zu erspielen. Die Bonenburger versuchten dem FC vor allem mit einem hohem kämpferischen Einsatz das Leben schwer zu machen.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein unverändertes Bild. Der FC spielte weiter ruhig und lauerte auf seine Chance. In der 83. Minute nutzte Sascha Rochell ein Missverständnis zwischen dem Bonenburger Libero und seinem Torwart und spitzelte den Ball aus spitzem Winkel auf das Tor. Zwei zurückgelaufene Verteidiger konnten noch auf der Linie klären, doch Klaus Pelka vollendete den Abpraller in guter alter Abstaubermanier zum viel umjubelten 1:0. Der FC ließ es nach dem Führungstreffer nicht langsamer angehen und versuchte nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung den Ball dem eigenen Tor fern zu halten. In der 89. Minute sorgte Sascha Rochell dann, mit einem wuchtigen Linksschuss aus halbrechter Position, für das 2:0 und damit für die Entscheidung.

Fazit: Es war heute nicht leicht für den FC Siddessen sich gegen den SV Bonenburg durchzusetzen, da die Gäste sehr massiv standen und die Räume eng machten. Dies erschwert es dem Gegner natürlich enorm, besonders auf dem kleinen Platz, ein gutes Spiel aufzuziehen. Der FC Siddessen reagierte aber genau richtig und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Der Sieg ist letztendlich, gerade aufgrund der späten Tore, sehr glücklich aber dennoch verdient und der Lohn einer sehr disziplinierten Leistung.

Aufstellung: Pierre Otte, Viktor Derksen, Johannes Bobbert, Thomas Dorosala (51. Reiner Conze), Gerhard Isaak (60. Erwin Derksen), Markus Wintermeyer, Daniel Dohmann, Sascha Kleine-Wilde, Andre Ludwig, Sascha Rochell, Klaus Pelka

Tore: 1:0 Klaus Pelka (83.), 2:0 Sascha Rochell (89.)

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FC Siddessen – FC Großeneder/Engar 10:2 (7:0)

So langsam aber sicher lässt sich sagen, dass sich der FC Siddessen momentan in Bestform befindet. nach dem 8:0 Heimerfolg und dem 1:9 Auswärtssieg gegen Peckelsheim II nun ein 10:2 Kantersieg. Das war mehr als eine Revanche für die 2:1 Hinspielpleite in Großeneder.

Der FC Großeneder präsentierte sich erschreckend schwach. Der FC Siddessen hingegen spielte ruhig und wartete auf seine Chance. Es dauerte 19. Minuten ehe es zum ersten Mal richtig gefährlich wurde. Andre Ludwig sprang ein Abpraller direkt vor die Füße, doch anstatt auf das Tor zuzugehen drosch er den tupfenden Ball aus etwa 18 Metern in die Maschen. Das 2:0 erzielte Daniel Dohmann nur sechs Minuten später. Nach einem Konter von der Mittellinie traf er zunächst nur den Pfosten, bei seinem Nachschuss traf er nur einen Gegenspieler und erst im dritten Anlauf kullerte der Ball über die Torlinie. Sascha Rochell war in der 28 Minuten auf dem Weg zum dritten Treffer, wurde dann aber vom Schlussmann von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte er dann aber selbst zum 3:0. Verteidiger Viktor Derksen sorgte mit einem Kopfball in der 37. Minute für das 4:0 und seinen ersten Saisontreffer. Nur eine Minute später konnte sich dann auch Johannes Bobbert in die Torschützenliste eintragen. Nach unzähligen Versuchen, besonders gegen den FC Germete II, klappte es endlich und einer seiner berühmten Fernschüsse schlug direkt unter der Torlatte ein. Wieder nur eine Zeigerumdrehung später war Klaus Pelka zum 6:0 erfolgreich. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich sechs verschiedene FC-Akteure in die Torschützenliste eingetragen. Den 7:0 Pausenstand besorgte dann erneut Daniel Dohmann.

Trainer Theo Kleine-Wilde warnte in der Halbzeitpause noch vor Überheblichkeit, da der Gegner aus Großenender nicht mehr als einen schlechten Trainingspartner darstellte. Dennoch ließ der FC Siddessen in der zweiten Hälfte jegliche Spielkultur vermissen. Erst nach zwei Gegentreffern in der 61. und der 65. Minute, fand die Mannschaft wieder langsam zurück ins Spiel. In der 73. Minute konnte Libero Johannes Bobbert zum zweiten Mal jubeln. Diesmal war er allerdings aus dem Sechzehner erfolgreich. Nach einem Pass von Andre Ludwig überlupfte er seinen Gegenspieler und schlug den tupfenden Ball direkt unter die Latte. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht. Da ist der Libero die ganze Saison mit seinen Weitschüssen erfolglos und plötzlich erzielt er gleich zwei schöne Tore in einem Spiel. In der 83. Minute spielte sich Andre Ludwig durch die gesamte Hintermannschaft und ließ auch dem Schlussmann keine Chance. 9:2. Die Zuschauer warteten eigentlich nur noch auf das zehnte Tor und das sollte dem Mann vorbehalten sein, der den Torreigen bereits eröffnet hatte. Aus halblinker Position erzielte Andre Ludwig sein drittes und letztes Tor an diesem Nachmittag.

Fazit: Heute reichte dem FCS eine mittelprächtige Leistung, um den FC Großeneder mit 10:2 zu besiegen. In der zweiten Halbzeit blieb die Mannschaft zwar einiges schuldig, erzielte aber dennoch drei schöne Tore. Der FC Großeneder spielte an diesem Sonntag wie ein Absteiger, ohne Gegenwehr und Elan. Erfreulich für den FC Siddessen sind diese zehn Tore aber allemal, zudem erzielten Johannes Bobbert und Viktor Derksen ihre ersten Saisontore.

Aufstellung: Pierre Otte, Viktor Derksen (78. Dominik Wiemers), Johannes Bobbert, Thomas Dorosala, Markus Wintermeyer (67. Dennis Ludwig), Daniel Dohmann, Reiner Conze, Eugen Dick (57. Dennis Ludwig), Andre Ludwig, Sascha Rochell, Klaus Pelka

Tore: 1:0 Andre Ludwig (19.), 2:0 Daniel Dohmann (25.), 3:0 Sascha Rochell (28.), 4:0 Viktor Derksen (37., Vorlage Daniel Dohmann), 5:0 Johannes Bobbert (38., Vorlage Thomas Dorosala), 6:0 Klaus Pelka (39., Vorlage Daniel Dohmann), 7:0 Daniel Dohmann (45.), 7:1 (61.), 7:2 (65.), 8:2 Johannes Bobbert (73.), 9:2 Andre Ludwig (83.), 2:10 Andre Ludwig (90., Vorlage Sascha Rochell)

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SG Peckelsheim II – FC Siddessen 1:9 (0:5)

Der FC Siddessen präsentierte sich auch am 22. Spieltag in blendender Verfassung. Trotz schlechter Platzverhältnisse brannte die Mannschaft auch diesmal wieder ein Torfeuerwerk ab. Mit 9:1 besiegte der FC die Peckelsheimer Reserve und erzielte damit sein höchstes Saisonergebnis.

Von Beginn an zeigte der FC Siddessen, dass er die drei Punkte mit nach Hause nehmen wollte. Nach gerade einmal drei Zeigerumdrehungen untermauerte Klaus Pelka diese Absicht mit dem 0:1. Den Torschuss von Daniel Dohmann konnten die Peckelsheimer noch abwehren, bei seiner anschließenden Flanke und dem Kopfball von Klaus Pelka waren sie jedoch machtlos. Nur vier Minuten später baute Sascha Rochell die Führung, nach Ecke von Sascha Kleine-Wilde, auf 0:2 aus. Die Saisontore 23 in der 20. Minute und 24 in der 28. Minuten komplettierten dann Sascha Rochells lupenreinen Hattrick. Nur eine Minute später nutzten Klaus Pelka und Sascha Kleine-Wilde eine weitere Unachtsamkeit in der Peckelsheimer Abwehr. Klaus Pelka bediente mit seinem Einwurf den völlig alleingelassenen Sascha Kleine-Wilde, der den letzten Mann überlupfte und zum 0:5 einschob. Nach einer halben Stunde waren alle Peckelsheimer Hoffnungen zerstört und phasenweise wurden sie sogar vorgeführt. Dann schaltete der FC jedoch einige Gänge zurück und beließ es bei einem fünf Tore Vorsprung zur Halbzeit.

Für den zweiten Durchgang nahm sich die Mannschaft noch mal einiges vor, schließlich wollte Sascha Rochell seinen Toreschnitt auf zwei Stück pro Spiel erhöhen. In der 55. Minute erhöhte er dann auf 0:6. Anschließend ging der FC wieder vom Gas und ließ sogar eine Peckelsheimer Torchancen zu, die Pierre Otte jedoch zumeist vereiteln konnte. In 70. Minute war aber auch er machtlos. Neun Minute später setzte sich erneut Sascha Kleine-Wilde, nach einem Einwurf gegen die Peckesheimer Abwehr durch und spielte den Ball hoch vor das Tor. Dort lauerte auch schon Klaus Pelka und nickte zum 1:7 ein. Drei Minuten später verbesserte Sascha Rochell seinen Toreschnitt auf zwei Tore pro Spiel. Einen schönen Alleingang schloss er mit seinem 26. Saisontor im 13. Spiel ab. Den Schlusspunkt setzte dann wieder sein Sturmpartner Klaus Pelka. Eine scharfe Hereingabe von Johannes Bobbert nutzte Klaus Pelka und erzielte sein drittes Tor in diesem Spiel. Seit er beim FC Siddessen kickt ist das sein erster Dreierpack in einem Pflichtspiel.

Fazit: Erneut zeigte die Mannschaft eine tolle Leistung, erarbeitete sich viele Chancen und schaffte mit neun Treffen sogar einen neunen Saisonrekord. Nachdem bei Klaus Pelka letzte Woche der Knoten endlich platzte, erzielte er an diesem 22. Spieltag seinen ersten Dreierpack. Strumkollege Sascha Rochell traf heute sogar gleich 5-mal ins Schwarze, Markus Wintermeyer feierte seinen ersten Einsatz nach überstandener Verletzung und auch Viktor Derksen meldete sich zurück. Während der FC seine Position im oberen Tabellendrittel mit diesem Sieg weiter festigt, ist die Peckelsheimer Reserve dem Abstieg wieder ein Stück näher gekommen.

Aufstellung: Pierre Otte, Viktor Derksen, Johannes Bobbert, Thomas Dorosala, Gerhard Isaak (67. Dennis Ludwig), Daniel Dohmann (73. Eugen Dick), Reiner Conze, Sascha Kleine-Wilde, Andre Ludwig (54. Markus Wintermeyer), Sascha Rochell, Klaus Pelka

Tore: 0:1 Klaus Pelka (3., Vorlage Daniel Dohmann), 0:2 Sascha Rochell (7., Vorlage Sascha Kleine-Wilde), 0:3 Sascha Rochell (20.), 0:4 Sascha Rochell (28., Vorlage Viktor Derksen), 0:5 Sascha Kleine-Wilde (29.), 0:6 Sascha Rochell (55., Vorlage Johannes Bobbert), 1:6 (70.), 1:7 Klaus Pelka (79., Vorlage Sascha Kleine-Wilde), 1:8 Sascha Rochell (81.), 1:9 Klaus Pelka (87., Vorlage Johannes Bobbert)

Karten: Daniel Dohmann (gelb)